Zahnarzt Dr. Naser, Möckmühl
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Parodontologie

Was ist Parodontitis?

Die Parodontitis (umgangssprachlich auch Parodontose genannt) ist eine weit verbreitete Erkrankung im Bereich der Zähne. Wird eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) nicht behandelt, kann sich daraus eine Parodontitis entwickeln. Hierbei wird der Zahnhalteapparat aufgrund von bakteriellen Entzündungen angegriffen. Es kommt zum Knochenverlust, bei dem eine Zahnfleischtasche entsteht, die vom Zahnfleischrand bis zum übrig gebliebenen Knochen reicht. Das Zahnfleisch kann dabei zurückgehen. Die Zähne lockern sich und können verloren gehen.

Wird die Parodontitis nicht behandelt, kann dies zu einer chronischen bakteriellen Belastungssituation des Körpers führen. Unter einer Zahnfleischentzündung leiden nicht nur die Zähne, sondern auch die allgemeine Gesundheit. Die Parodontalbehandlung fördert nicht nur den Erhalt Ihrer Zähne, sondern kann auch eine Verringerung des Risikos von Herz-Kreislauferkrankungen, wie Herzinfarkt- und Schlaganfall, oder eine Verringerung des Risikos von Frühgeburten bewirken.

Zahnfleischbehandlung

Die Verankerung jedes Zahnes im Knochen wird damit überprüft und die Entzündungsparameter registriert. Unsere speziell ausgebildeten Dentalhygienikerinnen übernehmen die professionelle Durchführung der Parodontalbehandlung. Diese hat die Genesung des erkrankten Zahnhalteapparats zum Ziel sowie den Erhalt möglichst aller Zähne.

Unser Behandlungskonzept:

  • Ausführliche Untersuchung, Diagnostik
  • Vorbehandlung (Professionelle Zahnreinigung, Anleitung zur häuslichen Mundhygiene)
  • Tiefenreinigung (Kürettage) der Zahnbeläge am Zahn und in den Zahnfleischtaschen sowie der Wurzeloberflächen (mit Lokalanästhesie)
  • Überprüfung des Behandlungsergebnisses
  • Nachbehandlung immer noch aktiver Zahnfleischtaschen mit Lasertechnologie
  • Parodontal-chirurgischer Eingriff bei besonders tiefen, unzugänglichen Zahnfleischtaschen
  • Dauerhafte Nachsorge, regelmäßige professionelle Reinigung der Zahnoberflächen

In der Regel haben an einer Parodontitis erkrankte Patienten eine lebenslang erhöhte Anfälligkeit für bakterielle Entzündungen. Eine dauerhafte und regelmäßige Nachsorge muss sich daher an die Therapie anschließen.

Schienentherapie

Viele Menschen knirschen mit den Zähnen (Bruxismus), oft passiert es nachts, ohne dass die Betroffenen es selbst merken. Die Oberflächen der Zähne werden dadurch regelrecht abgeschliffen. Schäden am Zahnhalteapparat, an den Kiefergelenken und der Muskulatur können entstehen. Es kann zu Kopf- und Nackenschmerzen, Migräne und anderen Beschwerden kommen.

Eine Knirscherschiene dient der Muskelentspannung sowie dem Schutz der Zähne und des Kiefergelenks. Die Erstellung der Schiene erfolgt mit Hilfe von Gipsmodellen Ihrer Zähne, dem Vermessen der Kiefergelenksbewegungen und Registrieren der Lage des Kiefers im Schädel. Im zahntechnischen Labor wird die Knirscherschiene angefertigt.
Eine osteopathische und/oder physiotherapeutische Begleitbehandlung ist stets zu wünschen und kann in unserem Netzwerk vermittelt werden.